Vor kurzem wurde der Film „Alpha 0,7 – Der Feind in Dir“ gezeigt.

http://www.youtube.com/watch?v=ZbzC8w3d9l8

Der Film spielt im Jahr 2017 und stellt dar, wie es aufgrund von Handy, digitalisierten Daten des privaten Umfelds und RFID-Chips in der Kleidung möglich ist, betroffene Personen detailliert zu überwachen und mittels RFID-Chips im Körper zu „steuern“.

Sie meinen, das wäre „Sciencefiction“ ?

Dann gleichen wir doch mal die Realität mit der gespielten „Zukunft“ ab.

Wer heute ein Spy- ähh I-Phone hat, sollte wissen, dass die Software ein Bewegungsprofil des Nutzers aufzeichnet.

http://www.tagesschau.de/inland/iphone116.html

Darüberhinaus ist es auch nicht besonders „schwer“ dieses „auszulesen“.

http://www.tarife-verzeichnis.de/nachrichten/5703-iphone-bewegungsprofil-auslesen-iphone-tracker.html

Sie haben kein I-Phone ?

Macht nix, auch Google und Microsoft „basierte“ „Smartphones“ stehen der ( faulen ) „Apfel-Technologie“ nicht wirklich nach.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/microsoft176.html

Damit ist die 1. „Stufe“ der Überwachung ja schonmal erfüllt.

Weiter ist es ja so, dass aus Einsamkeit, Geltungssucht oder einfach nur purer Eitelkeit es viele Menschen nicht unterlassen können, die „Netzgemeinde“ FREIWILLIG mit ihren privaten Gewohnheiten, Photos, Video’s oder sonstigen Sinnlosigkeiten in „sozialen“ Netzwerken wie Fa(r)cebook & Co. zu „beglücken“.

Daraus lassen sich dann auch ganze Tages- und Wochenabläufe herauslesen, das wiederum machen sich dann angehende Einbrecher sehr gerne zunutze.

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13693860/Diebe-planen-Einbrueche-mit-Facebook-und-Foursquare.html

Neben der BLÖDHEIT, seine Privatsphäre vor anderen – AUCH NICHT POSITIV GESINNTEN „Nutzern“ !!!FREIWILLIG preiszugeben zeigt doch die „Art“ der Kommunikation mit Menschen eine ABSOLUT KAPUTTE GESELLSCHAFT AN, viele „Nutzer“ sind offensichtlich NICHT MEHR IN DER LAGE, eine TATSÄCHLICHE UND „PHYSISCHE“ Freundschaft „zu leben“.

„Familienzerstörungsbewegungen“ namens „Emanzipation“ sowie die seit ca. 10 Jahren andauernde Notwendigkeit eines 2. Einkommens zum finanziellen Überleben der Familie haben das erklärte Ziel der nationalen „Entwurzelung“ der Menschen in Deutschland wohl noch nicht erreicht, aber DAS ist eine andere Sache.

Für den Überwachungsstaat steht also eine fast unbegrenzte Datenquelle bereits zur Verfügung !

Manche Leser haben vielleicht vor kurzem mitbekommen, als die „Modemarke“ Gerry Weber in die Schlagzeilen kam.

Es wurde berichtet, dass die Kleidung von dieser Firma mit RFID-Chips ausgestattet ist.

http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2012-01/foebud-rfid-gerry-weber

Geht man auf die Internet-Seite von Gerry Weber, so stellt sich heraus, dass diese „Technologie“ bereits seit dem Jahre 2009 ( !!! ) eingesetzt wird, hierzu heißt es wörtlich:

„Ende 2009 startete Gerry Weber nach einer umfangreichen Erprobungsphase ein bahnbrechendes Projekt für die gesamte internationale Wertschöpfungskette. Im Rahmen dieses Projektes wird RFID zur Optimierung der Logistikabläufe und der Prozesse im Einzelhandel sowie gleichzeitig als neue Form der Warensicherung eingesetzt.“

Sie sagen, das ist doch für den Zweck völlig o.k. ?

Ja, aber auch nur dann, wenn sichergestellt wird, dass ein Mißbrauch ausgeschlossen ist, d.h. dieser RFID-Chip BEI ENDGÜLTIGEM KAUF DER KLEIDUNG DURCH DEN KUNDEN auch ZERSTÖRT wird.

Aber genau DAS GEGENTEIL ist der Fall, schließlich wird von Gerry Weber letztendlich AUSDRÜCKLICH darauf hingewiesen, den Chip NICHT ZU ENTFERNEN !

Sie sehen, auch der RFID-Chip in der Kleidung ist bereits „implementiert“ !.

Zum „Rest“ ist es vielleicht nur noch ein kleiner Schritt, schließlich ist es in manchen „Kreisen“ schon gar nicht mehr „ungewöhnlich“, sich einen RFID-Chip „einpflanzen“ zu lassen, sei es vielleicht nur darum, als „VIP-PERSON“ behandelt zu werden.

http://daten-chaos.de/2007/09/11/die-rfid-disco-in-rotterdam/

Von einigen kommt jetzt sicher der Kommentar:

„Ich habe ja nichts zu verbergen oder „DIE“ wissen doch sowieso schon alles über mich.“ …

Das erste mag stimmen, ist DESWEGEN aber kein „Hinderungsgrund“, Daten „für sich“ zu behalten, das zweite ist SICHER ( NOCH ) NICHT ZUTREFFEND !

Wollen Sie wirklich der TOTAL GLÄSERNE BÜRGER FÜR JEDERMANN sein oder anders ausgedrückt:

„Lassen Sie sich immer gleich die ganze Hand abreißen, nur, weil Sie Ihrem „Gegenüber“ mal einen Finger geben mußten ?“

ALSO ÜBERLEGEN SIE SICH IN ZUKUNFT GANZ GENAU, WIE SIE MIT IHREN PERSÖNLICHEN DATEN UMGEHEN !

Advertisements

Noch bis vor kurzem wurden die „Rettungsgipfel“ in so kurzen Zeitabständen abgehalten, so dass sich mancher schon fragte, ob es nicht besser wäre – und ja sowieso beabsichtigt war – die „Regierungssitze“ von ganz Europa nach Brüssel zu verlegen.

Nun ist es etwas stiller geworden.

Trotz der Schuldenkrise scheint das „Finanzsystem“ noch zu funktionieren, nach wie vor können fällige Staatsanleihen immer noch bedient, Haushaltslöcher über neue Staatsanleihen immer noch finanziert werden.

Da mutet es schon etwas sonderbar an, wenn sich der oberste „Financier“ der BRD öffentlich wirksam mit einem „Nein“ zur „Druckerpresse“ äußert.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/herabstufung-von-neun-euro-staaten-schaeuble-will-ohne-notenpresse-und-eurobonds-aus-der-krise-1.1258702

In diesem Zusammenhang spricht er jedoch nur von der „europäischen“  Druckerpresse, aber die eigentlichen „Ambitionen“ gehen – wie sich noch weiter unten im Artikel herausstellen wird – weit darüber hinaus.

Auch der frühere Merkel-Berater und jetzige Bundesbankchef Jens Weidmann bringt hin und wieder seinen „Unmut“ zum Ausdruck und lehnt die Finanzierung mittels „Druckerpresse“ ebenso ab.

http://www.welt.de/wirtschaft/article13767614/Vertrauen-kann-man-mit-Geld-nicht-kaufen.html

Die EZB soll also NICHT mit EXTRA DAFÜR GESCHAFFENEM Geld „toxische“ Staatsanleihen anderer europäischer Staaten wie Irland, Portugal, Italien, Spanien, Griechenland etc. aufkaufen ?

Dann stellt sich aber schon die Frage, durch WEN denn der gesamte, europäische Anleiheschrott DANN „finanziert“ wird.

BISHER waren es in ERSTER LINIE die PRIVATANLEGER, die über Riester, Rürup sowie anderen „Lebens- und Rentenversicherungen“ mit ihren Versicherungsbeiträgen als auch durch diverse Kapitalanlageprodukte die Staatsanleihen gekauft haben.

DIESES „Geschäft“ ist jedoch seit geraumer Zeit stark rückläufig, nicht zuletzt weil viele Versicherte im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise ihre Versicherung „stillgelegt“ bzw. gekündigt haben.

Zudem werden regelmäßig viele schon lang laufenden Versicherungen ENDFÄLLIG, d.h. die Versicherungsgesellschaften MÜSSEN die Kapitalleistungen an die Versicherten auskehren, damit sind die Versicherungsunternehmen natürlich auch gezwungen, die teils auch noch nicht fälligen und teils stark wertverlustigen europäischen Staatsanleihen aus Ihren Bilanzen zu werfen, denn die „Gegenleistung“ dafür ist ja an den Versicherungsnehmer ausgezahlt worden.

Daraus erklärt sich, WIESO viele Versicherungen u.a. die Auszahlung bereits gekündigter Verträge oft lange hinauszögern, diese haben ein gewaltiges Liquiditätsproblem, denn die Auszahlung übersteigt den Wert der dafür „hinterlegten“ Staatsanleihen oft um beachtliche Beträge, da nur ein Teil der ursprünglichen Ausgabepreise der Staatsanleihen erzielt werden kann.

Oftmals warten Sie dann mit der Auszahlung bis zum Fälligkeitstermin einer Staatsanleihe, so dass eine „erfolgsneutrale“ Auszahlung erfolgen kann.

Das funktioniert natürlich nur, solange die Masse der Versicherten NICHT GLEICHZEITIG die Versicherung kündigt.

Andere Versicherungen behelfen sich dadurch, dass sie eine fällige Versicherung – nach vorheriger „Bearbeitung“ des Versicherten – nicht auszahlen und intern wieder zu einem „Vorzugszins anlegen“ und dem Versicherten dabei nur bestimmte „Entnahmebeträge“ zugestehen.

Zusammenfassend ist also zu sagen, dass bei steigendem Finanzierungsbedarf der Staaten das Aufkommen der Versicherungsbeiträge – also die vorhandenen Gelder für NEUE Staatsanleihen – sinken, ZUSÄTZLICH aber ALTE STAATSANLEIHEN durch die Versicherten über die Versicherungsgesellschaft „liquidiert“ werden müssen.

Die beschwichtigenden Aussagen von Politik und Bundesbank – kurz: DAS PROPAGANDAKONGLUMERAT – sind natürlich eine GLATTE LÜGE !

Die EZB kauft – neben anderen nationalen Notenbanken – bereits seit GERAUMER ZEIT  DIREKT europäische Staatsanleihen auf.

http://www.querschuesse.de/ezb-bilanzsumme-bei-2733235-billionen-euro/

Die 3. Grafik zeigt SEHR DEUTLICH, in welchem Umfang sich die „Wertpapiere der in Europa Ansässigen“  SEIT BEGINN DER FINANZKRISE in 2007 „entwickelt“ haben.

Es ist also Fakt, dass bereits über 610 Milliarden Euro ( !!! ) – der Betrag entspricht rund 30% der OFFIZIELLEN Staatsverschuldung der BRD  – in Staatsanleihen von „angeschlagenen Staaten“ geflossen sind.

Nun sollten wir nicht vergessen, dass damit die BRD als größtes EU-Land bei Ausfall der Wertpapiere bei der EZB natürlich auch den größten Brocken zu schlucken hat.

BEREITS IN DIESEM FALLE WURDE DAS VOLK AUF ÜBELSTE WEISE HINTERGANGEN, SO WEIT, aber leider NOCH NICHT GUT !

Offensichtlich scheint die EZB als DIREKTER KÄUFER der Staatsanleihen nicht „ausreichend“ zu sein.

Ganz im Verborgenen und von niemanden groß erwähnt spielen die NATIONALEN NOTENBANKEN, allen voran die deutsche Bundesbank eine ERGÄNZENDE ROLLE.

Auch sie kaufen seit geraumer Zeit europäische Staatsanleihen IN GROSSEM UMFANG auf.

In der nachfolgenden Grafik sieht man ebenfalls sehr schön, wie sich die „Wertpapiere der in Europa Ansässigen“ in den Bilanzen der Notenbanken von der BRD, Holland, Luxemburg und Finnland – also den letzten, verbliebenen AAA-Staaten – entwickelt haben.

http://www.querschuesse.de/target2-salden/

Alleine die Bundesbank schleppt nun fast 500 Milliarden Euro ( = 25% der OFFIZIELLEN Staatsverschuldung der BRD ) mit sich herum.

Nun rechnen wir mal ganz kurz zusammen:

Zu den Lasten der Bundesbank von rund 500 Milliarden Euro gesellen sich noch rund 27,1 % von 610 Milliarden Euro, macht dann zusammen rund 665 Milliarden Euro.

Nachdem aber die „PIIGS-Staaten“ als „Leistungsträger“ ausfallen, würde sich die Summe von 610 Milliarden Euro theoretisch nur noch auf die Staaten verteilen, die DERZEIT NOCH ALS „Leistungsträger“ GELTEN !

Damit hätte die BRD bei Ausfall der von der EZB gekauften Staatsanleihen wohl die Hauptlast zu tragen, obwohl sie derzeit bereits schon OFFIZIELL mit über 2 Billionen Euro verschuldet ist.

Spätestens JETZT muß JEDEM klar sein, dass es für die BRD als „einsamer Kämpfer“ SELBST MIT DEM AUFKAUF VON STAATSANLEIHEN NICHT MÖGLICH IST, GANZ EUROPA „zu retten“

Also auch die „tatsächlichen“, hinter dem Rücken des Volkes koordinierten Maßnahmen sind also im Endergebnis vollkommen erfolglos, jetzt wird noch „gutes“ Geld dem „schlechten“ hinterhergeworfen.

Jetzt werden sich viele Leser fragen, WIESO trotz Gelddruckorgie in Amerika der US-DOLLAR IMMER NOCH EXISTIERT. Nun, da gibt es mehrere Faktoren, ein ENTSCHEIDENDER davon ist der in USA vorhandene Automatismus, die Währung „zu stützen“, also eine Art dauerhafter „Rettungsschirm“. Die Hyperinflation und damit der einhergehende Untergang einer Währung entsteht primär durch Flucht, also dem Abverkauf dieser Währung.

Nachdem aber alle wichtigen Rohstoffe wie Öl, Metalle etc. in US-Dollar gehandelt werden, müssen erst US-Dollars erst gekauft werden, um die Ware zu erwerben. Der Tausch in US-Dollar schafft also ein mehr oder weniger künstliche Nachfrage nach US-Dollar und das nicht nur einmal, sondern regelmäßig. Nicht umsonst spricht man auch von der „Weltleitwährung“ US-Dollar.

Auch der Verkauf von US-Staatsanleihen hat in der Vergangenheit einen wesentlichen Beitrag zur US-Dollar-Stabilität geleistet, zumal die „Hauptinvestoren“ der USA aus China und Japan stammen und damit bereits in der „Vorstufe“ Ihrer Investition die US-Dollar kaufen mussten.

Nachdem nun aber nun die „Notenbank“ der USA ( FED ) die Staatsanleihen über die sogenannten „Quantitative Easing-Programme“ SELBST aufkauft – ähnlich wie die EZB und die nationalen Notenbanken, WAS FÜR EINE VER-RÜCKTE WELT ! – auch hier fehlen die WIRKLICHEN „KÄUFER“  – gibt es hier keine allzu große Unterstützung mehr.

Als ergänzend „ausgleichende Maßnahme“ setzt man dann beispielsweise eben die US-dominierten Ratingagenturen auf die nächste große Währung, den Euro an, stuft ein paar Länder herunter und macht damit den Euro zumindestens genauso schlecht wie den US-Dollar, dann passt es auf der „unteren Ebene“ wieder.

Wenn Sie beispielsweise das Währungspaar US-Dollar / Euro miteinander vergleichen, dann vergleichen Sie eine Mumie mit einer Leiche, prüfen Sie lieber nach, was Ihr wöchentlicher Einkaufskorb beispielsweise noch vor einem halben Jahr gekostet hat und was Sie JETZT FÜR DAS GLEICHE „GELD“ noch bekommen, sie werden wahrlich „erstaunt“ sein !

Achten Sie dabei besonders auf die VERÄNDERTE PACKUNGSGRÖSSEN, INHALTE UND DER WÖRTLICH ZU NEHMENDEN „VERWÄSSERUNGEN“ VON FLÜSSIGKEITEN, DAS sind die neuen Tricks der Lebensmittelindustrie, um Preiserhöhungen zu verschleiern !

Damals in der Weimarer Republik hat die Politik und die Reichsbank  die „Mark“ AUCH BIS ZUR LETZTEN DEVISEN- UND GOLDRESERVE verteidigt, den Crash der Währung konnte man – genau wie jetzt – nur noch etwas verzögern, aber eben NICHT VERHINDERN !

Auch durch die „nationale“ Lösung der Schuldenkrise über die nationalen Notenbanken wurde das Volk somit verraten !

Wer aber nun denkt, „das war’s jetzt“, unterliegt einem weiterem IRRTUM.

Offenbar wird zur „Europafinanzierung“ der nationalen Notenbanken neben der EZB auch noch eine „3. Säule“ benötigt.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die 489,2 Milliarden Euro starke Liquiditätspaket der EZB, das diese Ende Dezember 2011 den Banken zur Verfügung gestellt hat.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/ezb-leiht-banken-mehr-geld-als-erwartet/5983804.html

Nun kann sich jeder denken, was die Banken mit diesem Geld machen ( müssen ), denn vergessen wir doch nicht die „Bailouts“ der Staaten zugunsten der Banken, irgendwann müssen diese sich auch mal dafür „revanchieren“, wenn auch nur mit Geld, das ihnen eigentlich gar nicht gehört.

Nun, ein „Opfer“ ist das für die Banken auch nicht wirklich, sie bekommen das Geld fast zum Nulltarif von der EZB geliehen und kassieren dafür die im Vergleich zur BRD doch recht hohen Zinsen, gegen den „Ausfall“ der Staatsanleihen schließt man eine „Versicherung“ ( CreditDefaultSwap ) ab.

Diese Versicherung ist natürlich – wie auch alle „Spareinlagensicherungssysteme“ – völlig wertlos, wenn der Versicherungsfall dann in „Massen“ eintritt, aber das ist eine andere Sache.

Sie ist zudem auch völlig wertlos, wenn auf Forderungen, für die CDS abgeschlossen wurden, FREIWILLIG verzichtet wird, denn DANN ZAHLT DIE VERSICHERUNG LOGISCHERWEISE NICHT.

Aber genau dieser „freiwillige“ Verzicht wurde uns bis vor kurzem noch als der „durchschlagende“ Erfolg verkauft.

Allein der Gedanke, dass Gläubiger von Staatsanleihen „freiwillig“ auf eine ihnen zustehende Forderung verzichten würden, ist schon mehr als absurd, schon DARAN ist zu erkennen, um welches „Theater“ es sich hier wirklich handelt !

Aber jetzt zurück zum umfangreichen „Liquiditätspaket“ der EZB.

Offensichtlich möchte man mit dieser „Aktion“ vor allem sicherstellen, dass die ab 2012 notwendigen Staatsanleihen, deren Summe zu einem kleinen Teil dazu benötigt wird, die LAUFENDEN HAUSHALTSLÖCHER der Staaten zu stopfen, auch „platziert“ werden können. Der Hauptanteil muß jedoch dazu verwendet werden, ALTE SCHULDEN in 2012 abzulösen, ganz nach dem Motto:

„Wir zahlen nichts zurück, wir nehmen neue Schulden auf, um damit alte zurückzuzahlen!“

Ja, diesen Satz kennen wir bereits von unsrem ehemaligen Finanzminister Eichel, das GANZE hat also „System“.

https://blickfrei.wordpress.com/2011/09/19/ist-deutschland-noch-zu-retten/

In der Tabelle des nachfolgenden Artikels sieht man recht deutlich, in welchem Umfang die Staaten im Jahr 2012 ALTE SCHULDEN „überrollen“ müssen, z.B.

Deutschland    285 Milliarden
Italien                428 Milliarden
Frankreich       367 Milliarden

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/01/34694/

Nun braucht sich auch NIEMAND mehr zu wundern, warum gerade auch die italienischen Bondverkäufe Anfang Januar 2012 SO TOLL abgewickelt werden konnten, nachdem man – wie schon erwähnt – die Banken Ende Dezember 2011 mit einer irrsinnigen Summe von 489,2 Milliarden Euro ausgestattet hatte.

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:schuldenkrise-italien-enttaeuscht-trotz-sinkender-zinsen/60154064.html

Der Artikel selbst nebst Überschrift hört sich zwar nicht so positiv an, entscheidend ist aber, dass man immerhin 4,75 Milliarden Euro zu moderaten Zinsen „unterbringen“ konnte, OBWOHL die Zinsen für die italienischen Staatsanleihen in den Vormonaten STARK GESTIEGEN sind, DAS resultierte in erster Linie aus den UMFANGREICHEN ABVERKÄUFEN dieser Staatsanleihen.

Die hohen Zinsen ergeben sich zu einem kleinen Teil aus dem zugrundeliegenden Zinscoupon sowie überwiegend aus den gesunkenen Börsenkursen, umgelegt auf die Restlaufzeit der Staatsanleihen bei einer angenommenen 100%igen Rückzahlung.

Beispiel: Der Börsenkurs einer Staatsanleihe beträgt zum Zeitpunkt X nur noch 70%, fällig ist diese in 3 Jahren. Rein rechnerisch ergibt sich damit ein jährlicher Zins von 10% + der ursprünglichen festgelegten Verzinsung.

Der Ausdruck „Zins“ ist damit nicht ganz richtig, eigentlich handelt es sich um den theoretischen „Kursgewinn“ zum Laufzeitende, der bei einer Rückzahlung zum Nennwert ( = 100% ) für denjenigen anfällt, der die Staatsanleihe zu einem niedrigeren Kurs erworben hat.

Man hat nun also einen NICHT ÖFFENTLICHEN Umweg gefunden, die europäischen Staatsanleihen  KÜNFTIG – zumindestens teilweise – OHNE DIRKETEN BEZUG ZUR EZB ODER DEN NOTENBANKEN aufkaufen zu können, DAS ist der weitere Verrat am Volk, ob es der letzte ist ?

WER WEISS DAS SCHON ?

Nachdem nun beobachtet werden kann, welche dynamisch im Umfang als auch der „Betragshöhe“ angepassten und TATSÄCHLICHEN Maßnahmen von der EZB, den nationalen Notenbanken und der Politik ergriffen werden müssen, um das „System“ noch weiter zu „beatmen“, sollte JEDEM klar sein, dass der Medienrummel um diese komischen „Rettungskonstrukte“ wie ESFS, ESM und wie sie alle sonst noch heißen, nur ein Teil der Muppet-Show ist, die uns schon seit geraumer Zeit vorgespielt wird.

Bei diesen „Rettungskonstrukten“ handelt es sich in erster Linie eigentlich nur um „Garantien“, also Luftschlösser, die den „Finanzmarkt“ – also die Investoren – „beruhigen“ sollen.

„Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen.“, die daraus abzuleitende „ENDSIEGPROPAGANDA“ VOR DEM VOLK WIRD NEBST TATSÄCHLICHER UND REGELMÄSSIG VERSTECKTER MASSNAHMEN IMMER BIS ZUR LETZTEN SEKUNDE DURCHGEZOGEN !

Ergänzt wird die Show der bunten Rettungsschirme aktuell mit dem (Reiß-)Wulff im Schafspelz, der sich wohl sämtliche Vorteile unter den Nagel „gerissen“ hat, vor rund einem Jahr noch ging es um von und zu hintenrum Guttenberg, der nicht seine eigene Arbeit „gedruckt“ hat, das Ganze ist ZU ARMSELIG, um sich damit wirklich ernsthaft zu beschäftigen !

In dieser Schuldenkrise GIBT ES KEINE SCHMERZFREIE LÖSUNG, die Schuldenberge müssen entweder

a)    Über massive Steuererhöhungen und/oder
b)    Massive Einsparungen des Staates mit einhergehender starken Reduzierung des Staatsdienstes und/oder
c)    Massive Einsparungen in den Sozialsystemen und/oder
d)    Rentenkürzungen und/oder
e)    Über einen „Schuldenschnitt“, also der „Verrechnung“ der Staatsschulden mit dem Volksvermögen

abgetragen werden.

Nachdem die Möglichkeiten b)-d) in erster Linie mangels „Geringfügigkeit“ der Sparmaßnahmen gegenüber den BESTEHENDEN SCHULDEN nicht ausreichen würden und a) aufgrund der schon sehr hohen Abgabenlast kaum mehr möglich ist, werden die Schulden der Staaten mit dem Volksvermögen, also den Sparguthaben, den Guthaben aus Lebens- und Rentenversicherungen und mit „Zwangsbelastungen“ auf Immobilien ausgeglichen werden, trotzdem werden aber sicher auch die Punkte b)-c) umgesetzt werden, denn „Staatskredite“ wird es mangels

1.    Vertrauen
2.    der fehlenden notwenigen finanziellen Mittel von Investoren

für längere Zeit NICHT MEHR GEBEN, d.h. der Staat MUSS dann mit seinen Einnahmen auskommen !

Wer sich ein Bild machen möchte, welche finanziellen Auswirkung eine Währungsreform, die gewöhnlich einem „Schuldenschnitt“ folgt, hat, sollte sich mit der Währungsreform des Jahres 1948 beschäftigen.

Eine kleine Zusammenfassung dazu ist dem nachfolgenden Link zu entnehmen.

http://www.besema.de/Waehrungsreform1948-Umrechnungstabelle.pdf

Sie denken, dass kommt nicht, weil „DAS“ unsere Politiker nicht zulassen werden ?

Mal ganz abgesehen davon, dass die „Politiker“ das „Finanzsystem“ nicht „in der Hand haben“ – sie stellen es sogar ja auch irgendwie noch tagtäglich in beeindruckender Weise unter „Beweis“ –  hilft ein Blick in die Geschichte der deutschen Währungen:

01.01.2002    Euro-Einführung mit enormen Kaufkraftverlusten bis heute

01.07.1990    Einführung der DM in der ehemaligen DDR, die Sparguthaben wurden – bis auf kleine Freibeträge – zu 50%  gestrichen

13.10.1957    Währungsreform in der ehemaligen DDR, die 2.

23.06.1948    Währungsreform in der ehemaligen DDR

20.06.1948    Währungsreform in der BRD ( siehe vorstehende Umrechnungstabelle), Sparguthaben wurden – wieder bis auf kleine Freibeträge – bis auf 6,5% reduziert

1923-1925    Einführung der Rentenmark ( 1 Billion Mark = 1 Reichsmark ), Münzgesetz vom 30.08.1924

1871-1873    Vereinheitlichung von unterschiedlichen Währungen einzelner Gliedstaaten in Deutschland

DIE URSACHE DER UMSETZUNG VON EINSCHNEIDENDEN REFORMEN NACH DEN GROSSEN KRIEGEN HAT SICH BIS HEUTE NICHT GEÄNDERT:

ES SIND DIE ZU HOHEN STAATSSCHULDEN, im Krieg in relativ kurzer Zeit durch Rüstungsausgaben entstanden, in der „Neuzeit“ haben sie sich durch den gelebten „Konsum“ des Staates („Wahlgeschenke“ steuerlicher & sozialer Art, Konjunkturprogramme wie „Abwrackprämie“ usw.) eben erst über einige Jahrzehnte „entwickelt“ !

Der finanzielle „RESET“ – der Neustart – ist überfällig, LANGE wird es wohl nicht mehr dauern … !

Die „Presse“ bereitet derzeit die Bürger schon auf das kommende Szenario vor, noch etwas langsam und schleichend, dafür aber stetig. Der Artikel wird zwar unter der Überschrift „Immobilien ( in der Krise ) schützen nicht vor ( Vermögens- ) Verlusten“ geführt und in der Tat geben die Ausführungen der „Besteuerungsmaßnahmen“ in der Geschichte einen guten Einblick über ein mögliches Szenario.

Wirklich wesentlich und entscheidend ist jedoch nachfolgende Aussage:

… „Da passt es auch ins Bild, dass Finanzminister Wolfgang Schäuble erst im Dezember 2011 Levin Holle als Abteilungsleiter „Finanzmarktpolitik“ eingestellt hat. Der ehemalige Senior Partner der „Boston Consulting Group“ in Berlin hat noch letzten September vorschlagen lassen, deutsche Sparvermögen durch eine Einmal-Steuer so zu belasten, dass dem Bund sechs Billionen Euro zufließen. So wie bereits zweimal im letzten Jahrhundert sind heute der EFSF und der kommende ESM der dritte Versuch des deutschen Staates, Staatsschulden zu monetisieren. Wer also heute bei knapp einer Billion Euro an deutschen Bürgschaften, Garantien, Kapitaleinschüssen daran denkt, durch fremdfinanzierten Immobilienkauf sein Vermögen abzusichern, der sollte daran danken, dass der deutsche Staat ein langes Gedächtnis und erheblich mehr Erfahrung hat, Vermögensgewinne durch Währungsumstellung im nächsten System zum eigenen Vorteil systematisch abzuschöpfen.“

http://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article13826406/Immobilien-schuetzen-nicht-vor-Verlusten.html

Jetzt sollten Sie sich nochmals GENAU überlegen, ob Sie ihrem Lokalpolitiker, Bankberater oder Versicherungsvertreter um die Ecke WIRKLICH NOCH GLAUBEN.

Spätestens JETZT müsste JEDEM einleuchten, dass diese Behauptung nur billiger Populismus der „Befürworter“ war, mehr nicht.

Kommt doch beispielsweise Frankreichs Präsident Sarkozy so in Wallung und verpasst dem englischen Premier Cameron einen Maulkorb.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,793523,00.html

Im italienischen Parlament prügeln sich die Abgeordneten um die Wette und drücken damit ihren Ärger betreffend der durchzuführenden Sparmaßnahmen, die sie natürlich auch SELBST BETREFFEN, aus.

http://www.focus.de/politik/videos/italien-abgeordnete-pruegeln-sich-im-parlament_vid_27761.html

Dem aber noch nicht genug.

Andere EU-Staaten wie Griechenland packen nun „pressewirksam“ plötzlich wieder die alte Vergangenheit der Deutschen aus und protestieren mit entsprechenden Plakaten gegen das „deutsche“ Diktat, das dem GRUNDE NACH ja auf die Brüssel-EU zurückzuführen ist.

http://www.stern.de/panorama/nach-dem-euro-gipfel-griechen-schwingen-die-nazi-keule-1744773.html

In Frankreich sollen sich angeblich schon viele Bürger ähnlich „äußern“.

Man wird aufgrund der „verstärkten“ Fokussierung der Medien auf die  „Differenzen“ innerhalb der EU – sei es jetzt die Politik selber oder die Völker – das Gefühl nicht los, daß diese BEWUSST „ins Licht“ gerückt werden sollen.

Auch weiß man nicht, WER beispielsweise bei den Griechen die „Hetze“ inszeniert hat und vor allem ist unbekannt, vieviele Griechen TATSÄCHLICH „dahinterstehen“.

Überdies entzieht sich unserer Kenntnis, WELCHE „Informationen“ die griechische Bevölkerung über IHRE Medien erhält.

ES IST DER ABSOLUT FALSCHE WEG, sich dieser „Nationalhetze“ anzuschließen, denn die BEVÖLKERUNG hat diese Schulden- und Systemkrise NICHT verursacht, es war nur eine ultrakleine Minderheit, explizit die jeweilige „Führung“ der einzelnen Staaten.

DESHALB MUSS NUN DIE BEVÖLKERUNG DER EUROPÄISCHEN STAATEN ZUSAMMENHALTEN, DENN „WIR“ SIND DAS (europäische) VOLK !

Am 7. September 2011 nickte das Bundesverfassungsgericht die bisherigen „Rettungsbemühungen“ unserer „Regierung“ betreffend der Schrottwährung EURO dem Grunde nach ab, stärkte zumindestens augenscheinlich die „Rechte“ des Parlaments, also der Abgeordneten, die UNSERE Interessen vertreten sollen.

Prinzipiell war nun der Weg frei für den ESFS, also dem „neuen“ Rettungsschirm.

An dieser Stelle sei gesagt, dass es KEINE Rolle spielt, wie das „rettende Kind“ nun genannt wird, mit solchen Belanglosigkeiten können wir uns nicht beschäftigen, man sollte sich nur merken, dass mit JEDEM neuen Begriff eine weitere Stufe der Massenvernichtung des noch verbliebenden „Wohlstands“ gezündet wird.

Die Abstimmung zu diesem ESFS ist am 29.09.2011 erfolgt, ZWEI TAGE ZUVOR gab es eine „Probeabstimmung“, die praktischerweise auch gleich die „Abtrünnigen“ enttarnt.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13628981/Elf-Unions-Abgeordnete-gegen-Merkels-Euro-Kurs.html

Nun frage ich mich schon, wieso sich die betroffenen Personen überhaupt „enttarnen“ lassen, ich würde an deren Stelle bei Kenntnis dieser doch sehr UNDEMOKRATISCHEN Praxis ERST bei der ENDGÜLTIGEN Abstimmung meine „echte“ Stimme abgeben, aber das ist eine andere Sache.

Vielmehr stellt sich die Frage, wieso in einer ALLSEITS BEHAUPTETEN DEMOKRATIE eine „Probeabstimmung“  überhaupt durchgeführt wird, ja eigentlich möglich ist ?

Nach Art 38 GG ist der Abgeordnete nur seinem freien Gewissen gegenüber verpflichtet, er ist WEDER AN AUFTRÄGE NOCH AN WEISUNGEN GEBUNDEN, somit HABEN die „Volksvertreter“ weder der „Fraktion“, noch der „Bundeskanzlerin“ zu „dienen“.

Was es aber heißt, eine andere Meinung zu vertreten, GEGEN einen „weiteren“ Rettungsschirm und damit GEGEN unsere Staatsratsvorsitzende Merkel zu stimmen, musste kürzlich Herr Bosbach (CDU) schmerzlich erfahren:

„Es sind auch ein paar auf mich zu gekommen, zum Teil auch mit Vorwürfen, die sachlich abwegig und sprachlich völlig unter der Gürtellinie waren. (…) Wenn gesagt wird, der ist ja nur dagegen, weil er der Angela Merkel eins auswischen will, dann wird die Grenze zur üblen Nachrede überschritten. (…) So was muss einem schon an die Nieren gehen, besonders in einer C-Partei.“

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/psychogramm-eines-euro-abweichlers/4671806.html

Zweck dieser „Probeabstimmungen“ ist es einzig und allein, die „Abtrünnigen“ zu bearbeiten und weichzuklopfen, um dann mit ihnen eine „marktkonforme“ Entscheidung herbeizuführen, ja, DAS hat selbst mit „parlamentarischer“ Demokratie NICHTS mehr zu tun.

Als ob DIESE Praktiken nicht schon die absolute Demontage der deutschen „Demokratie“ offenlegen, soll der Mund den Abtrünnigen auch noch gleich mit VERBOTEN werden, es wurde versucht zu verhindern, dass sie im Bundestag sprechen dürfen, in diesem Fall hat DAS Herr Lammert wenigstens abgewendet.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13635107/Union-haelt-Lex-Lammert-fuer-rechtlich-zweifelhaft.html

Und als ob es nicht noch schlimmer kommen könnte, stellt sich bei vielen Abgeordneten heraus, dass sie von den GRUNDLEGENDEN Kenntnissen des ESFS (Bürgschaftshöhe, betroffene Länder etc.) KEINE Ahnung haben, das setzt dieser ganzen Abstimmungsfarce dann letztendlich noch die Krone auf.

„Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“, DAS ist HIER durchaus auch sprichwörtlich zu sehen.

Dabei hätten wir doch noch soviele Fragen an unsere „Volksvertreter“, Herr Pelzig hat viele davon für uns mal kurz zusammengefasst:

Es wird uns leider immer wieder bewußt gemacht, dass wir in einer Scheindemokratie leben, die von uns gewählten „Volksvertreter“ werden innerhalb ihres Parteiensumpfes kontrolliert und sind oftmals ZUDEM noch ahnungslos.

Mit der Demontage der Volksvertetung wird natürlich auch unser Wahlrecht GANZ OFFEN ad absurdum geführt, weise Zungen behaupten ja, dass wir nur deshalb ein Wahlrecht haben, weil wir mit unserer Stimme in Wirklichkeit keine ECHTE WAHL ausüben können.

Nun, soweit brauchen wir gar nicht zu gehen, Frau Merkel hat in der kommenden Ansprache wahrscheinlich eine der wenigen Wahrheiten in ihrem GANZEN Leben gegenüber den Bürgern ausgesprochen:

Sind Sie immer noch der Ansicht, mit WAHLEN eine politische Entscheidung in IHREM SINNE herbeiführen zu können ?

Man spricht von faktisch bankrotten Euro-Staaten wie Griechenland, Irland, Portugal etc.

Aber wer spricht von Deutschland ?

Die deutschen Staatsschulden – aktuell rund 2 BILLIONEN Euro:

Für viele Deutsche ein relativ uninteressantes Thema, fühlt man sich doch nicht eigens betroffen.

Wir sollten aber nicht vergessen, dass WIR der „Staat“ sind, auch wenn wir von der „herrschenden“ Politkaste nicht so behandelt werden, ja, nicht einmal ein noch so leises „Gefühl“ vermittelt bekommen.

Die „politische Welt“ sollte sich einmal vor Augen führen, WER sie wirklich sind, sie sind nur UNSERE ANGESTELLTEN, mehr nicht. Diese treffende Aussage traf vor kurzem Gunter Gabriel bei Markus Lanz ( ab 2:22 ). Man kann von ihm halten, was man will, aber er spricht eine TATSACHE aus, über welche die Mehrheit der Bevölkerung nicht mal im stillen Kämmerlein nachdenkt.

WER macht diese Staatsverschuldung überhaupt möglich, wer stellt DAZU die Gelder bereit ?

Nun, jedem sind die laufenden „Appelle“, für das Alter „vorzusorgen“ noch gegenwärtig, die Ohren „klingeln“ immer noch, man könnte sagen, „die Aufforderung“ ist in Fleisch und Blut übergegangen.

Ja, WIR, die BEVÖLKERUNG machen jede weitere Schuldenorgie Jahr für Jahr möglich, indem wir WEITER in Lebens-/Rentenversicherungsprodukte wie Riester, Rürup etc. einzahlen bzw. NEUE Verträge ABSCHLIESSEN.

Denn unsere Vertragspartner, die Versicherungsgesellschaften, legen die eingezahlten Beitrage im wesentlichen in (natürlich auch deutschen) STAATSANLEIHEN an.

Das Manager-Magazin schreibt in seinem Artikel vom 10.08.2011:

„Die Branche legt das Geld der Kunden (rund 734 Mrd. €) zu knapp 90% in festverzinsliche Rentenpapiere an, ein Teil davon (rund 9%, wird im Absatz darunter genannt) auch in Staats- und Unternehmensanleihen der unter Beschuß stehenden Euro-Staaten.“

http://www.manager-magazin.de/finanzen/versicherungen/0,2828,779330,00.html

Lassen wir jetzt mal die laufende Finanzkrise, die NIE „weg“ war, allenfalls wurde sie „wegdiskutiert“, samt ihren möglichen Folgen mal ganz beiseite.

Vor einiger Zeit wurde uns von Finanzminister Hans Eichel eine doch sehr aufschlußreiche Wahrheit (ab 4:25) präsentiert:

„DAS (Anm.: „Schulden“) machen wir jetzt seit über dreißig Jahren, ZAHLEN AUCH NICHTS zurück, wenn ein Kredit fällig wird, wird ein NEUER aufgenommen, um den ALTEN abzulösen.“

oder auch alternativ als PodCast (ab 3:33):

http://daserste.ndr.de/panorama/media/staatsverschultung100.html

Die Beihilfe bzw. Mittäterschaft der vermittelnden BRD-Finanzagentur GmbH zum „Kreditbetrug“ der BRD wird HIER also UNVERFROREN eingeräumt, das ist ein absoluter Skandal.

Nun sollte aber JEDEM klar sein, der auch nur die Grundkenntnisse der Mathematik beherrscht, dass diese Methode aufgrund des Zinseszinseffekts zeitlich BEGRENZT ist, rund 60 Jahre IST ES SCHON GUT GEGANGEN.

Die Aufnahmen des zitierten Videos stammten aus dem Jahre 2002.

Bereits zu dieser Zeit betrug die deutsche Staatsverschuldung etwas mehr als 1,2 Billionen, d.h. durch absolut verfehlter „Haushaltspolitik“ und nicht zuletzt dank des Zinseszinseffekts ist die Verschuldung dannach innerhalb von rund 9 Jahren bis ins Jahr 2011 um 0,8 Billionen Euro und damit um 66,67% angestiegen.

Das ist in der Tat eine „ordentliche“ Leistung, wenn man bedenkt, dass die Verschuldung von rund 1,2 Billionen Euro vor dem Jahre 2002 in der Zeit zwischen 1948 und 2001, also erst innerhalb von 53 Jahren entstanden sind.

Bravo, Deutschland erlebt wirklich ein starkes Wachstum (seiner Schulden) !

JEDER sollte sich überlegen, ob er dieses „System“ weiter unterstützen möchte, denn eine „Rückzahlung“ der Schulden und damit auch der Versicherungsleistung ist – wie wir von Herrn Eichel gehört haben – ausgeschlossen, bestenfalls wird ein Teil der Schulden noch bedient.

Und vergessen sollten wir die „Einlagen-oder Ausfallsicherungssysteme“ der Versicherungen, die können nur greifen, sofern EINE Versicherung Probleme hat, nicht aber dann, wenn der Fehler im GESAMTEN System liegt und damit ALLE Versicherungen betroffen sind.

Ein „Schuldenschnitt“ – oftmals auch „Haircut“ genannt – ist in der heutigen Zeit absurd ?

Grober Irrtum, jüngstes Beispiel dafür ist Argentinien, fragen Sie mal einen Gläubiger von argentinischen Staatsanleihen, wie sich seine Anleihen „verpulverisiert“ haben.

Diejenigen, die das „Umtauschangebot“ der Regierung in „neue“ Anleihen wahrgenommen haben und diese dann auch noch nach  Zusammenbruch der Lehmann Brothers hielten und später vor der einsetzenden (künstlichen) Erholung wieder verkauften, haben so gut wie alles verloren.

Ja, die grenzenlose Staatsverschuldung kennt eben auch keine „räumlichen“ Grenzen.