Euro-Krise


Letzte Woche habe ich über die „Partei“ Alternative für Deutschland, kurz AfD ein paar nicht allzugute Worte verloren,  da sie im Prizip aus einer Horde von Wendehälsen besteht, die nach dem bevorstehenden finanziellen und wirtschaftlichen „Crash“ offensichtlich gerne ihr „Unwesen“ weiter treiben möchten.

Das ist nach wie vor meine Meinung ( Die Klarstellung war mir wichtig, nicht, dass ich auch noch als  „Wendehals“ gesehen werde 🙂 ! ).

Die nachfolgenden Ausführungen sind einzig und allein – die Überschrift sagt es schon – aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Obwohl der Saal bei der letzten AfD-Kundgebung mit über 1.200 Personen „brechend voll“ war, zeigte der hessische Rundfunk EINEN FAST LEEREN SAAL ( weit vor Beginn der Veranstaltung ! ):

http://www.pi-news.net/2013/03/hr-zeigt-leere-range-von-afd-veranstaltung/

( ( * ) Wer den Link nicht öffnen kann ( Die Seite von PI-News wird offensichtlich „gestört“ ! ), dem habe ich den Bericht incl. der Fotos am Ende meines Artikels angehängt. )

Nun, jetzt  ist es natürlich EINE GANZ SPANNENDE FRAGE, WER dem Rundfunkrat – dieser wählt und „berät“ den programmverantwortlichen Intendanten – angehört.

Neben ein paar Unionsleuten ( CDU/CSU ) finden sich dort im wesentlichen:

° Kirchenvertreter,

° Vertreter von „Lehrerinteressen“,

° Vertreter von  „Beamteninteressen“,

° Gewerkschaftsvertreter,

° Abgeordnete von der SPD,

in der Summe also eine Rot-Grüne „Interessensvertretung“.

http://www.hr-online.de/website/derhr/home/index.jsp?rubrik=6324

Diese „Interessensvertretung“ will natürlich verhindern, dass die AfD bei der nächsten Bundestagswahl zuviel Stimmen bekommt, denn DIE würden – politisch wie finanziell – zu „Lasten“ dieser Gruppierung gehen.

Zum finanziellen Interesse: Wie viele bereits wissen dürften, bekommt die Partei nach § 18 ( 3 ) Parteiengesetz für JEDE STIMME PRO JAHR IN EINER WAHLPERIODE mindestens 0,70 € aus der Staatskasse und damit von UNS!

Was wir hier sehen, ist ein Kampf der „etablierten Parteien“ gegen einen „Newcomer“, die Stimmen werden die „Altparteien“ trotzdem verlieren.

Schön ist, dass mit diesem Sack voll Wendehälsen auch mal hin und wieder eine Wahrheit „herausrutscht“, schließlich muß man sich ja beliebt machen …

So sagte der Parteigründer kürzlich ( zutreffend ), dass Deutschland auf den Euro nicht angewiesen ist, um wirtschaftlich „stark“ zu sein.

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/euro-krise/bernd-lucke-im-bild-interview-29492328.bild.html

Aber – das erwähnt er natürlich nicht – es ist ja noch viel schlimmer:

Deutschland exportiert – ganz vereinfacht gesagt – schon seit langer Zeit auf „Kredit“, das zeigen die irrsinnig hohen Target2-Salden der Bundesbank.

Hier kann man die Entwicklung dieser Target2-( Kredite ) recht gut nachvollziehen:

http://www.querschuesse.de/target2-salden/

Etwas mehr Hintergrundinformation zu diesen eigenartigen „Krediten“ bekommt man hier:

http://www.antizensur.de/video-export-auf-pump-target2-kredite-jetzt-800-mrd-euro/

Die exportierenden Konzerne bekommen natürlich ihr Geld, das Risiko des Zahlungsausfalles wird – ganz banal betrachtet – an die Bundesbank abgewälzt, die ursprünglichen Forderungen der Konzerne gehen sozusagen nun in ihren „Besitz“ über.

Und WER ist die Bundesbank ?

Sie ist eine juristische Person öffentlichen Rechts,  sie gehört damit „dem Staat“ und somit uns ALLEN !

http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Service/Impressum/impressum_node.html

DAS IST „UMVERTEILUNG“ ( GANZ NACH DEM „SOZIALISTISCHEN PRINZIP“ VON UNTEN NACH OBEN ) IN SEINER REINSTEN FORM !

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( * )

Die gestrige Info-Veranstaltung der “Alternative für Deutschland” mit 1200 Besuchern in Oberursel (PI berichtete) hat bei den Öffentlich-Rechtlichen für die erwartete Reaktion gesorgt. Während sich die Tagesschau nicht anders zu helfen weiß als mit der linksextremen Allzweckwaffe Alexander Häusler, um die neue eurokritische Partei in die böse rechtspopulistische Ecke zu rücken, schaffte es die Hessenschau in ihrer Sendung gestern Abend um 22.30 Uhr, einen dreiminütigen Bericht zu zeigen, in dem nur leere Ränge von der Pressekonferenz gezeigt werden.

Sehen Sie selbst:

Das Bild zum Video der Tagesschau kann ich nicht einbinden, sonst kollabiert der ganze Artikel ! ( ? )

Hier Fotos, die die brechend volle Stadthalle in Oberursel von gestern Abend zeigt:

Der Saal war dermaßen überfüllt, dass sich manche Interessenten die Veranstaltung sogar vor dem Eingang zur Stadthalle anschauen mussten.

Wer sich bei der Hessenschau erkundigen möchte, warum nur Aufnahmen der Pressekonferenz und nicht der eigentlichen, gut besuchten Info-Veranstaltung gezeigt wurden, wendet sich an:

» hessenschau@hr.de

Kürzlich gewannen in Italien – ich zitiere: „zwei Clowns“.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/peer-steinbrueck-ansichten-eines-clowns-12100684.html

Herrlich, wie hieß es von „Ingrid und Klaus“ bei Stefan Raab so schön: „Unsere ganze „Regierung“ besteht aus Clowns, das ist schon ein GANZER CIRCUS …“.

So belustigend ( und zutreffend ), wie diese Äußerung auf der eine Seite war, so traurig ist sie leider auf der anderen!

Als ich vor kurzem beim Einkaufen war, ergab sich mit der Kassierin diesbezüglich ein kurzes Gespräch. Ich drückte mich dabei recht vorsichtig aus und sagte: “ … es ist ja nicht so, dass wir in unserer Regierung keine Clowns hätten …“

Darauf erwiderte sie: „EINEN ??? Die ganze Regierung besteht aus Clowns!“

Daran sieht man wieder, dass es in der breiten Masse angekommen ist, WAS bei uns so alles schiefläuft und eben die Äußerung mancher „Aufklärungsseiten“ NICHT zutrifft, dass alle außer den Bloglesern – wie ich das Wort hasse – nur „Schlafschafe“ wären!

WAS aber unterscheidet nun die „italienischen“ von den „deutschen“ „Clowns“ ?

Nun, ganz einfach: Berlus(t)coni und Beppe Grillo fahren einen ANTI-EU(RO)-KURS, der beim italienischen Volk vor allem nach dem nicht einmal gewählten Super-Mario-Monti-Steuerterror-Desaster natürlich außerordentlich gut ankommt.

WAS passiert zur selben Zeit in Deutschland ?

Ganz plötzlich kommt auch in Deutschland eine Partei namens „Alternative für Deutschland“, kurz AfD, praktisch aus dem „Nichts“, deren Hompage ist sogar erst SEIT GESTERN „online“ !

Wer wissen möchte, WAS von dieser Partei zu halten ist und WER da so alles vertreten ist, der sollte sich nachfolgenden Artikel durchlesen:

http://www.geolitico.de/2013/03/06/tiefe-einblicke-in-die-politische-alternative-fur-deutschland/

Diese Partei ist GARANTIERT NICHT ( !!!! ) ALTERNATIVLOS ODER BESSER AUSGEDRÜCKT:

FÜR DEUTSCHLAND IST DAS GAR KEINE ALTERNATIVE, DAS IST ALTER WEIN IN NEUEN SCHLÄUCHEN, MEHR NICHT!

Zu der  Partei gehört auch der Bank-of-America-Günstling Hans-Olaf Henkel, ein ursprünglich „flammender Eurobefürworter“, der JETZT – wie viele anderen auch – zum Eurogegner und damit zum heuchlerischen Wendehals „avanciert“ ist …

Seit dem Jahre 2006 ist er „Berater“ der erwähnten Bank:

http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2012/0507/henkel.php5

Also jemand, der die amerikanische „Finanzindustrie“ berät, soll EINER unserer „HEILSBRINGER“ sein?

An dieser Stelle erinnere ich an meinen Artikel:

https://blickfrei.wordpress.com/2013/02/01/wie-eine-grose-us-bank-die-politik-und-die-weltfinanzen-beherrscht/

Warum wohl kann eine „Partei“ von heute auf morgen aus dem „Nichts“ erscheinen, sich sofort „etablieren“ und deren Präsenz blitzschnell medial verbreitet werden, wohingegen sich andere Parteien – wie z.B. die Partei der Vernunft ( PdV ) seit JAHREN ABMÜHEN, „bekannt“ zu werden ?

Darüber sollte JEDER mal nachdenken, letztendlich ist es so, dass uns ALLEN die echte „Wahl“ vorenthalten bleibt, der Wahlzettel hält nur 2 Möglichkeiten bereit: Pest oder Cholera !

Auch die „Talk-shows“ – ja richtig, der Name SAGT ES BEREITS, es ist eine „Show“! – gehen immer mehr auf Anti-Euro-Kurs, so vor kurzem auch bei Maybritt Illner:

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/tv-kritik-geballte-euro-skepsis-bei-maybrit-illner/7897506.html

Die Stimmung kippt nun überall, es geht ganz klar in Richtung Anti-EU(RO)-KURS, das „Ende“ dieser Ära wird nun auch politisch eingeläutet und medial entsprechend „begleitet“, JEDER sollte sich Gedanken rund um die Krisenvorsorge machen !

Ich hatte die Gelegenheit, mir ein Bild über die wirtschaftliche Lage vor Ort zu machen, meine Beobachtungen werde ich unter entsprechenden Überbegriffen zusammenfassen:

Immobilienbranche

° Es gibt viele halbfertige Bauten, in denen teils auch Leute gewohnt haben,

° Es waren auch viele fertige, aber komplett leerstehende Bauten zu sehen,

° Vereinzelt sieht man „ausgeschlachtete“ Verkaufsbüros von nicht realisierten Immobilienprojekten,

° Schildern wie „se vende/se aquila“ (zu verkaufen/zu vermieten) bahnen sich in das Blickfeld, es ist fast unmöglich, so ein Schild bei einem Spaziergang in der Stadt oder an der Strandpromenade in einem Zeitraum von 1 Minute mal nicht zu sehen. Teils sind die Gebäude/Wohnungen/Gewerbeeinheiten einfach zugesperrt, die entsprechenden „Schilder“ hat man sich hier wohl schon gespart,

° Die Preise der Immobilien sind immer noch IRRSINNIG hoch, auch hier wird noch auf „heile Welt“ gespielt bzw. stirbt die Hoffnung zuletzt, für die „Immobilie der Bank“ noch einen Preis zu erzielen, der nahe bei der ausstehenden Hypothek liegt:

* Los Majuelos, 65qm mit Terrasse ( ebenfalls 65qm ) 112.500 €

In diesem Falle wird sogar noch eine 100%-Finanzierung mit angeboten, da fehlen mir wirklich die Worte …

Die Immobilienblase steht hier kurz vorm „zerbersten“, offensichtlich werden die spanischen Banken mit (auch „unseren“) Gelder der EZB versorgt, denn sonst würde das gesamte Land finanziell schon in Schutt und Asche liegen …

Die Zwangsräumung hat auch bei den kanarischen Inseln schon eine gewisse „Routine“ erfahren.

Es gibt bereits eine Bürgerinitiative namens „Stop Desahucios“, mit „Unterstützung“ von über 1.5 Millionen Unterschriften soll nun eine Gesetzesvorlage eingebracht werden, die Zwangsräumungen zu stoppen.

Darauf hätten sich die beiden Parteien PSOE und PP geeinigt (Quelle: Wochenblatt, 20.02.-05.03.2013,S.43).

Ich glaube nicht, dass in einer von „Bankbediensteten“ durchzogenen Regierung – da gibt es länderweit wohl kaum Unterschiede – da zu einem „positiven“ Ergebnis kommen wird.

Gastronomie

° Etwas außerhalb der Massentouristenzentren ist diese fast tot:

° Viele Restaurants haben geschlossen,

° In den Lokalen, die geöffnet sind, speist man oft als einzelner Gast,

° Die Preise sind immer noch sehr niedrig (oft nur 16 € für Hauptgang (Fisch oder Fleisch) mit Getränken für 2 Personen), allerdings geht man immer mehr dazu über, die „Extras“ wie Brot, Oliven und dazu gereichte Saucen wie Mojo Rojo oder Mojo Verde auch „extra“ zu berechnen und das auch recht „happig“; so kommt es schon vor, dass man für ein gewöhnliches Brötchen auch 95 Ct. bezahlen muss …

Allgemein

° Die Benzinpreise waren über den gesamten Zeitraum äußerst stabil, mehr als 1-2 Ct./Liter differierten die Preise nicht, wohl gab es aber Preisnterschiede zwischen den einzelnen Anbietern; dieses auf und ab wie hier in Deutschland gibt es nicht, der Liter bleifrei Super kostet zwischen 1.05-1,10 Euro, Diesel etwas weniger.

° Wie in Spanien allgemein üblich herrscht auch hier noch folgende Arbeitsteilung:

* Einer führt die Arbeiten aus,
* Der nächste unterstützt ihn noch dabei (und wenn er nur die Leiter hält, auf dem der „Ausführende“ steht),
* Der letzte „überwacht“ das Treiben der beiden vorangehenden Arbeiter !

So sind auch auf den kanarischen Inseln die Bierfahrer IMMER ZU ZWEIT unterwegs, um das Bier auszuliefern, in Deutschland muß DAS regelmäßig ein Mann bewältigen !

ES IST MIR SCHLEIHERHAFT, WIE DIE BRAUEREINEN IN DIESEM FALLE NOCH EINEN CENT VERDIENEN KÖNNEN, DIESES MODELL DER ARBEITSBESCHAFFUNG KANN SO NICHT MEHR WEITERGEHEN !

Nun muß man noch wissen, dass die kanarischen Inseln neben Andalusien, Valencia und den Balearen mit vermutlich noch geschönten 54% die höchste Jugendarbeitslosigkeit in Spanien aufzuweisen hat.

Nicht umsonst werden die kanarischen Inseln vom Einwandungs- wieder zum Auswanderungsland, im Jahr 2012 haben 6.000 Canarios ihre Heimat verlassen.

(Quelle: Wochenblatt, 20.02.-05.03.2013,S.11)

Vereinzelt wird auch schon in Mülleimern nach verwertbaren Gütern gesucht …

Inselhauptstadt

Ich war dort insgsamt 2mal während meines Aufenthaltes:

° Unter der Woche ist auf den Straßen von Santa Cruz noch rege Beteiligung,

° Die Hop-On-Hop-Off-Busse ( Stadtrundfahrten für Touristen ) sind aber fast leer,

° An den Ampeln wird mit Schildern gebettelt,

° Auch wird man auf offener Straße – oder wenn man im Restaurant sitzt – auf Geld angesprochen,

° Die Innenstadt (Fußgängerzone) vermittelt ein eher totes Bild, die Shoppingmeile ist zwar von entlang laufenden Leuten recht „belebt“, ein Blick in die Geschäfte spricht eine andere Sprache, selbst im H&M waren kaum Kunden zu sehen; im Kaufhaus El Corte Ingles (=vergleichbar mit Kaufhof in Deutschland) waren mehr Verkäufer als Kunden zu sehen!

Da hilft es auch nicht, wenn Geschäfte wie H&M auch am Sonntag geöffnet haben, der Laden blieb leer!

° Es gibt viele Ramschläden, die regelmäßig von Chinesen betrieben werden, aber selbst dort überrannten sich die Kunden nicht …

° Die Cafes an sonst belebten und beliebten Plätzen waren mäßig gefüllt, als ich beim der Abrechnung einen Blick in die Kasse werfen konnte, war diese recht leer. Wenn man sich dann so umsah, was denn im einzelnen „verzehrt“ wurde, so stand auf den Tischen ein Kaffee oder ein Wasser für 1 Euro, MEHR können sich die Leute dort offensichtlich nicht mehr leisten …

° Am Sonntag ist auf den Straßen FAST KEIN EINZIGES AUTO ZU SEHEN!

° Die Gastronomie zu dieser Zeit fast vollständig „tot“, ich hatte Mühe, in der Innenstadt ein Restaurant zu finden, das überhaupt geöffnet war!

Die Preise sind teils recht happig, so zahlte ich für eine Sachertorte mit Sahne sage und schreibe 4,40 Euro, DAS ist im Gegesatz zur sonst recht humanen Preisgestaltung auf den Kanaren ein absoluter Horrorpreis!

… da frage ich mich schon, WER sich DAS noch leisten kann …

… gut, recht „besucht“ war dieses Cafe auch nicht wirklich … 🙂

Man versucht – wie auch in anderen Ländern – hier noch, mit einem höheren Preis die ausgebliebene Nachfrage auszugleichen!

INSGESAMT HABE ICH DEN EINDRUCK, DASS DIE WIRTSCHAFT NUR NOCH DURCH DEN TOURISMUS (ITALIENER, ENGLÄNDER, DEUTSCHE) GESTÜTZT WIRD, WENN ES HIER AUCH NUR ETWAS MEHR „KLEMMT“ – die Italiener sind sicherlich schon größtenteils ausgeblieben – IST ES AUS!

Der Blog „Schnittpunkt 2012“ titelte gestern:

Warum sollte man ( noch* ) vertrauen in die EU haben ?

http://schnittpunkt2012.blogspot.de/2013/02/warum-sollte-man-noch-vertrauen-in-die.html

Eine SEHR berechtigte Frage, nur wie macht man es den Menschen am besten klar ?

Da habe ich ein wenig gestöbert und bin im gelbem Forum auf einen Film-Tipp gestoßen, der im Jahr 2012 wohl nur in einigen, kleinen Kinos gelaufen ist, er heißt:

THE BRUSSELS BUSINESS

Als ich im Netz vergeblich versuchte, eine Adresse zu finden, wo man diesen Film kaufen kann, bin ich auf das Fernsehprogramm von Arte gestossen.

Es sollte wohl so sein, der Film wird kommenden Dienstag, den 12.02.2013 um 20:15 Uhr ausgestrahlt, er soll dann nochmals am 24.02.2013 um 01:35 wiederholt werden.

http://www.arte.tv/de/programm/244,broadcastingNum=1500022,day=4,week=7,year=2013.html

Eigentlich wollte ich jetzt dazu einen Trailer auf Youtube suchen.

Mit Freude stelle ich fest, dass dieser Film wohl in voller Länger – wenn auch in etwas schlechter Tonqualität – bereits bei Youtube „online“ ist !

EIN MUST-SEE mit der Bitte um Verbreitung und „Sicherung“ dieses Filmes !

* Redaktionelle Änderung meinerseits … 🙂

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die „Hochfinanz“ als die wahren Herrscher der Welt gelten.

Ist das wirklich so ?

Nun, zumindestens haben sie einen sehr starken Einfluß.

Die Hochfinanz ist – auch wenn sie in der Hauptsache neben kapitalvernichtenden Derivaten nichts „produktives“ erzeugt – nunmal eine „Branche“ und gehört damit – wie jede andere Branche auch – zu den Wirtschaftskonzernen.

Horst Seehofer – ich berichtete in dem vorangegangen Artikel darüber – hat – hier für den deutschen Raum und für die Pharmaindustrie – klipp und klar eingeräumt, dass sich die Politik den „wirtschaftlichen Interessen“ unterzuordnen hat.

Verzeihen Sie mir bitte den kleinen Ausflug an dieser Stelle, aber wußten Sie, daß beispielsweise Helmut Kohl eine SEHR ENGE VERBINDUNG zur Chemiewirtschaft hatte ?

Na, praktischerweise ist die BASF ja auch in Ludwigshafen ansässig, was für ein Zufall !

Helmut Kohl war von 1959-1969 – also 10 Jahre lang – Referent des Industrieverbandes Chemie.

http://www.hdg.de/lemo/html/biografien/KohlHelmut/index.html

Die Firma BASF ist im übrigen neben Bayer und Höchst ein Unternehmensteil der früheren Firma IG Farben, ein „Relikt“ aus einer eher dunklen Vergangenheit.

Wer bestimmtes über die Firma IG Farben wissen möchte, könnte auf dieser Seite fündig werden:

http://www.profit-over-life.org/international/deutsch/main.html

Wer ein wenig darin stöbert, wird von obigen Firmen sicherlich keine Produkte mehr kaufen wollen.

Aber nun zurück zur Finanzindustrie.

Wieso sollte die Hochfinanz weniger Einfluß als andere Wirtschaftskonzerne auf das finanzielle, politische und oft auch mediale Weltgeschehen nehmen ?

Dies sollte man vor allem vor dem Hintergrund sehen, dass die Hochfinanz nunmal den „Geldfluß“ steuern, auf welche Art und in welche Richtung auch immer.

Man kann es schon als eine Sensation bezeichnen, wenn eine öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt namens ZDF dem deutschen Volk einen sehr guten Überblick darüber verschafft, WELCHE POSTEN DER POLITIK ALS AUCH DER FINANZINDUSTRIE mit ehemaligen Leuten von GOLDMAN SACHS besetzt sind.

Nachfolgendes Video eignet sich ausgezeichnet für Einsteiger, die sich erst mal einen grundlegenden Überblick verschaffen wollen.

Die Aussagen über die einzelnen Positionen der GOLDMAN SACHS-GELENKTEN PERSONEN sind für jedermann zudem leicht nachprüfbar:

Zudem werden hier einige „Vereinigungen“ angesprochen, denen einzelnen Personen angehören, ich zähle diese nochmals kurz auf:

° Trilaterale Kommission

° Atlantikbrücke e.V. ( eingetragener Verein )

° Concil of foreign Relations

° Group of thirty

DANEBEN existieren noch zumindestens:

° Die Bilderberger ( s. letzter Artikel )

° Club of Rome

Auch von dieser Seite betrachtet bleibt das Wort „Demokratie“ eine Farce und es zeigt uns wieder, was  „Wahlen“ letztendlich wirklich „wert“ sind, wenn wichtige Positionen wie die EZB-Führung ( Mario Draghi ) oder aber auch hohe Posten der Politik ( z.B. Mario Monti ) mit Finanzindustriegünstlingen besetzt werden !

Damit beantwortet sich auch die Frage, WARUM die „Staaten“, eben oft gerade vertreten durch die der Finanzindustrie angehörigen „Regierungsmitglieder“, die Banken ständig „retten“ !

Noch bis vor kurzem wurden die „Rettungsgipfel“ in so kurzen Zeitabständen abgehalten, so dass sich mancher schon fragte, ob es nicht besser wäre – und ja sowieso beabsichtigt war – die „Regierungssitze“ von ganz Europa nach Brüssel zu verlegen.

Nun ist es etwas stiller geworden.

Trotz der Schuldenkrise scheint das „Finanzsystem“ noch zu funktionieren, nach wie vor können fällige Staatsanleihen immer noch bedient, Haushaltslöcher über neue Staatsanleihen immer noch finanziert werden.

Da mutet es schon etwas sonderbar an, wenn sich der oberste „Financier“ der BRD öffentlich wirksam mit einem „Nein“ zur „Druckerpresse“ äußert.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/herabstufung-von-neun-euro-staaten-schaeuble-will-ohne-notenpresse-und-eurobonds-aus-der-krise-1.1258702

In diesem Zusammenhang spricht er jedoch nur von der „europäischen“  Druckerpresse, aber die eigentlichen „Ambitionen“ gehen – wie sich noch weiter unten im Artikel herausstellen wird – weit darüber hinaus.

Auch der frühere Merkel-Berater und jetzige Bundesbankchef Jens Weidmann bringt hin und wieder seinen „Unmut“ zum Ausdruck und lehnt die Finanzierung mittels „Druckerpresse“ ebenso ab.

http://www.welt.de/wirtschaft/article13767614/Vertrauen-kann-man-mit-Geld-nicht-kaufen.html

Die EZB soll also NICHT mit EXTRA DAFÜR GESCHAFFENEM Geld „toxische“ Staatsanleihen anderer europäischer Staaten wie Irland, Portugal, Italien, Spanien, Griechenland etc. aufkaufen ?

Dann stellt sich aber schon die Frage, durch WEN denn der gesamte, europäische Anleiheschrott DANN „finanziert“ wird.

BISHER waren es in ERSTER LINIE die PRIVATANLEGER, die über Riester, Rürup sowie anderen „Lebens- und Rentenversicherungen“ mit ihren Versicherungsbeiträgen als auch durch diverse Kapitalanlageprodukte die Staatsanleihen gekauft haben.

DIESES „Geschäft“ ist jedoch seit geraumer Zeit stark rückläufig, nicht zuletzt weil viele Versicherte im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise ihre Versicherung „stillgelegt“ bzw. gekündigt haben.

Zudem werden regelmäßig viele schon lang laufenden Versicherungen ENDFÄLLIG, d.h. die Versicherungsgesellschaften MÜSSEN die Kapitalleistungen an die Versicherten auskehren, damit sind die Versicherungsunternehmen natürlich auch gezwungen, die teils auch noch nicht fälligen und teils stark wertverlustigen europäischen Staatsanleihen aus Ihren Bilanzen zu werfen, denn die „Gegenleistung“ dafür ist ja an den Versicherungsnehmer ausgezahlt worden.

Daraus erklärt sich, WIESO viele Versicherungen u.a. die Auszahlung bereits gekündigter Verträge oft lange hinauszögern, diese haben ein gewaltiges Liquiditätsproblem, denn die Auszahlung übersteigt den Wert der dafür „hinterlegten“ Staatsanleihen oft um beachtliche Beträge, da nur ein Teil der ursprünglichen Ausgabepreise der Staatsanleihen erzielt werden kann.

Oftmals warten Sie dann mit der Auszahlung bis zum Fälligkeitstermin einer Staatsanleihe, so dass eine „erfolgsneutrale“ Auszahlung erfolgen kann.

Das funktioniert natürlich nur, solange die Masse der Versicherten NICHT GLEICHZEITIG die Versicherung kündigt.

Andere Versicherungen behelfen sich dadurch, dass sie eine fällige Versicherung – nach vorheriger „Bearbeitung“ des Versicherten – nicht auszahlen und intern wieder zu einem „Vorzugszins anlegen“ und dem Versicherten dabei nur bestimmte „Entnahmebeträge“ zugestehen.

Zusammenfassend ist also zu sagen, dass bei steigendem Finanzierungsbedarf der Staaten das Aufkommen der Versicherungsbeiträge – also die vorhandenen Gelder für NEUE Staatsanleihen – sinken, ZUSÄTZLICH aber ALTE STAATSANLEIHEN durch die Versicherten über die Versicherungsgesellschaft „liquidiert“ werden müssen.

Die beschwichtigenden Aussagen von Politik und Bundesbank – kurz: DAS PROPAGANDAKONGLUMERAT – sind natürlich eine GLATTE LÜGE !

Die EZB kauft – neben anderen nationalen Notenbanken – bereits seit GERAUMER ZEIT  DIREKT europäische Staatsanleihen auf.

http://www.querschuesse.de/ezb-bilanzsumme-bei-2733235-billionen-euro/

Die 3. Grafik zeigt SEHR DEUTLICH, in welchem Umfang sich die „Wertpapiere der in Europa Ansässigen“  SEIT BEGINN DER FINANZKRISE in 2007 „entwickelt“ haben.

Es ist also Fakt, dass bereits über 610 Milliarden Euro ( !!! ) – der Betrag entspricht rund 30% der OFFIZIELLEN Staatsverschuldung der BRD  – in Staatsanleihen von „angeschlagenen Staaten“ geflossen sind.

Nun sollten wir nicht vergessen, dass damit die BRD als größtes EU-Land bei Ausfall der Wertpapiere bei der EZB natürlich auch den größten Brocken zu schlucken hat.

BEREITS IN DIESEM FALLE WURDE DAS VOLK AUF ÜBELSTE WEISE HINTERGANGEN, SO WEIT, aber leider NOCH NICHT GUT !

Offensichtlich scheint die EZB als DIREKTER KÄUFER der Staatsanleihen nicht „ausreichend“ zu sein.

Ganz im Verborgenen und von niemanden groß erwähnt spielen die NATIONALEN NOTENBANKEN, allen voran die deutsche Bundesbank eine ERGÄNZENDE ROLLE.

Auch sie kaufen seit geraumer Zeit europäische Staatsanleihen IN GROSSEM UMFANG auf.

In der nachfolgenden Grafik sieht man ebenfalls sehr schön, wie sich die „Wertpapiere der in Europa Ansässigen“ in den Bilanzen der Notenbanken von der BRD, Holland, Luxemburg und Finnland – also den letzten, verbliebenen AAA-Staaten – entwickelt haben.

http://www.querschuesse.de/target2-salden/

Alleine die Bundesbank schleppt nun fast 500 Milliarden Euro ( = 25% der OFFIZIELLEN Staatsverschuldung der BRD ) mit sich herum.

Nun rechnen wir mal ganz kurz zusammen:

Zu den Lasten der Bundesbank von rund 500 Milliarden Euro gesellen sich noch rund 27,1 % von 610 Milliarden Euro, macht dann zusammen rund 665 Milliarden Euro.

Nachdem aber die „PIIGS-Staaten“ als „Leistungsträger“ ausfallen, würde sich die Summe von 610 Milliarden Euro theoretisch nur noch auf die Staaten verteilen, die DERZEIT NOCH ALS „Leistungsträger“ GELTEN !

Damit hätte die BRD bei Ausfall der von der EZB gekauften Staatsanleihen wohl die Hauptlast zu tragen, obwohl sie derzeit bereits schon OFFIZIELL mit über 2 Billionen Euro verschuldet ist.

Spätestens JETZT muß JEDEM klar sein, dass es für die BRD als „einsamer Kämpfer“ SELBST MIT DEM AUFKAUF VON STAATSANLEIHEN NICHT MÖGLICH IST, GANZ EUROPA „zu retten“

Also auch die „tatsächlichen“, hinter dem Rücken des Volkes koordinierten Maßnahmen sind also im Endergebnis vollkommen erfolglos, jetzt wird noch „gutes“ Geld dem „schlechten“ hinterhergeworfen.

Jetzt werden sich viele Leser fragen, WIESO trotz Gelddruckorgie in Amerika der US-DOLLAR IMMER NOCH EXISTIERT. Nun, da gibt es mehrere Faktoren, ein ENTSCHEIDENDER davon ist der in USA vorhandene Automatismus, die Währung „zu stützen“, also eine Art dauerhafter „Rettungsschirm“. Die Hyperinflation und damit der einhergehende Untergang einer Währung entsteht primär durch Flucht, also dem Abverkauf dieser Währung.

Nachdem aber alle wichtigen Rohstoffe wie Öl, Metalle etc. in US-Dollar gehandelt werden, müssen erst US-Dollars erst gekauft werden, um die Ware zu erwerben. Der Tausch in US-Dollar schafft also ein mehr oder weniger künstliche Nachfrage nach US-Dollar und das nicht nur einmal, sondern regelmäßig. Nicht umsonst spricht man auch von der „Weltleitwährung“ US-Dollar.

Auch der Verkauf von US-Staatsanleihen hat in der Vergangenheit einen wesentlichen Beitrag zur US-Dollar-Stabilität geleistet, zumal die „Hauptinvestoren“ der USA aus China und Japan stammen und damit bereits in der „Vorstufe“ Ihrer Investition die US-Dollar kaufen mussten.

Nachdem nun aber nun die „Notenbank“ der USA ( FED ) die Staatsanleihen über die sogenannten „Quantitative Easing-Programme“ SELBST aufkauft – ähnlich wie die EZB und die nationalen Notenbanken, WAS FÜR EINE VER-RÜCKTE WELT ! – auch hier fehlen die WIRKLICHEN „KÄUFER“  – gibt es hier keine allzu große Unterstützung mehr.

Als ergänzend „ausgleichende Maßnahme“ setzt man dann beispielsweise eben die US-dominierten Ratingagenturen auf die nächste große Währung, den Euro an, stuft ein paar Länder herunter und macht damit den Euro zumindestens genauso schlecht wie den US-Dollar, dann passt es auf der „unteren Ebene“ wieder.

Wenn Sie beispielsweise das Währungspaar US-Dollar / Euro miteinander vergleichen, dann vergleichen Sie eine Mumie mit einer Leiche, prüfen Sie lieber nach, was Ihr wöchentlicher Einkaufskorb beispielsweise noch vor einem halben Jahr gekostet hat und was Sie JETZT FÜR DAS GLEICHE „GELD“ noch bekommen, sie werden wahrlich „erstaunt“ sein !

Achten Sie dabei besonders auf die VERÄNDERTE PACKUNGSGRÖSSEN, INHALTE UND DER WÖRTLICH ZU NEHMENDEN „VERWÄSSERUNGEN“ VON FLÜSSIGKEITEN, DAS sind die neuen Tricks der Lebensmittelindustrie, um Preiserhöhungen zu verschleiern !

Damals in der Weimarer Republik hat die Politik und die Reichsbank  die „Mark“ AUCH BIS ZUR LETZTEN DEVISEN- UND GOLDRESERVE verteidigt, den Crash der Währung konnte man – genau wie jetzt – nur noch etwas verzögern, aber eben NICHT VERHINDERN !

Auch durch die „nationale“ Lösung der Schuldenkrise über die nationalen Notenbanken wurde das Volk somit verraten !

Wer aber nun denkt, „das war’s jetzt“, unterliegt einem weiterem IRRTUM.

Offenbar wird zur „Europafinanzierung“ der nationalen Notenbanken neben der EZB auch noch eine „3. Säule“ benötigt.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die 489,2 Milliarden Euro starke Liquiditätspaket der EZB, das diese Ende Dezember 2011 den Banken zur Verfügung gestellt hat.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/ezb-leiht-banken-mehr-geld-als-erwartet/5983804.html

Nun kann sich jeder denken, was die Banken mit diesem Geld machen ( müssen ), denn vergessen wir doch nicht die „Bailouts“ der Staaten zugunsten der Banken, irgendwann müssen diese sich auch mal dafür „revanchieren“, wenn auch nur mit Geld, das ihnen eigentlich gar nicht gehört.

Nun, ein „Opfer“ ist das für die Banken auch nicht wirklich, sie bekommen das Geld fast zum Nulltarif von der EZB geliehen und kassieren dafür die im Vergleich zur BRD doch recht hohen Zinsen, gegen den „Ausfall“ der Staatsanleihen schließt man eine „Versicherung“ ( CreditDefaultSwap ) ab.

Diese Versicherung ist natürlich – wie auch alle „Spareinlagensicherungssysteme“ – völlig wertlos, wenn der Versicherungsfall dann in „Massen“ eintritt, aber das ist eine andere Sache.

Sie ist zudem auch völlig wertlos, wenn auf Forderungen, für die CDS abgeschlossen wurden, FREIWILLIG verzichtet wird, denn DANN ZAHLT DIE VERSICHERUNG LOGISCHERWEISE NICHT.

Aber genau dieser „freiwillige“ Verzicht wurde uns bis vor kurzem noch als der „durchschlagende“ Erfolg verkauft.

Allein der Gedanke, dass Gläubiger von Staatsanleihen „freiwillig“ auf eine ihnen zustehende Forderung verzichten würden, ist schon mehr als absurd, schon DARAN ist zu erkennen, um welches „Theater“ es sich hier wirklich handelt !

Aber jetzt zurück zum umfangreichen „Liquiditätspaket“ der EZB.

Offensichtlich möchte man mit dieser „Aktion“ vor allem sicherstellen, dass die ab 2012 notwendigen Staatsanleihen, deren Summe zu einem kleinen Teil dazu benötigt wird, die LAUFENDEN HAUSHALTSLÖCHER der Staaten zu stopfen, auch „platziert“ werden können. Der Hauptanteil muß jedoch dazu verwendet werden, ALTE SCHULDEN in 2012 abzulösen, ganz nach dem Motto:

„Wir zahlen nichts zurück, wir nehmen neue Schulden auf, um damit alte zurückzuzahlen!“

Ja, diesen Satz kennen wir bereits von unsrem ehemaligen Finanzminister Eichel, das GANZE hat also „System“.

https://blickfrei.wordpress.com/2011/09/19/ist-deutschland-noch-zu-retten/

In der Tabelle des nachfolgenden Artikels sieht man recht deutlich, in welchem Umfang die Staaten im Jahr 2012 ALTE SCHULDEN „überrollen“ müssen, z.B.

Deutschland    285 Milliarden
Italien                428 Milliarden
Frankreich       367 Milliarden

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/01/34694/

Nun braucht sich auch NIEMAND mehr zu wundern, warum gerade auch die italienischen Bondverkäufe Anfang Januar 2012 SO TOLL abgewickelt werden konnten, nachdem man – wie schon erwähnt – die Banken Ende Dezember 2011 mit einer irrsinnigen Summe von 489,2 Milliarden Euro ausgestattet hatte.

http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:schuldenkrise-italien-enttaeuscht-trotz-sinkender-zinsen/60154064.html

Der Artikel selbst nebst Überschrift hört sich zwar nicht so positiv an, entscheidend ist aber, dass man immerhin 4,75 Milliarden Euro zu moderaten Zinsen „unterbringen“ konnte, OBWOHL die Zinsen für die italienischen Staatsanleihen in den Vormonaten STARK GESTIEGEN sind, DAS resultierte in erster Linie aus den UMFANGREICHEN ABVERKÄUFEN dieser Staatsanleihen.

Die hohen Zinsen ergeben sich zu einem kleinen Teil aus dem zugrundeliegenden Zinscoupon sowie überwiegend aus den gesunkenen Börsenkursen, umgelegt auf die Restlaufzeit der Staatsanleihen bei einer angenommenen 100%igen Rückzahlung.

Beispiel: Der Börsenkurs einer Staatsanleihe beträgt zum Zeitpunkt X nur noch 70%, fällig ist diese in 3 Jahren. Rein rechnerisch ergibt sich damit ein jährlicher Zins von 10% + der ursprünglichen festgelegten Verzinsung.

Der Ausdruck „Zins“ ist damit nicht ganz richtig, eigentlich handelt es sich um den theoretischen „Kursgewinn“ zum Laufzeitende, der bei einer Rückzahlung zum Nennwert ( = 100% ) für denjenigen anfällt, der die Staatsanleihe zu einem niedrigeren Kurs erworben hat.

Man hat nun also einen NICHT ÖFFENTLICHEN Umweg gefunden, die europäischen Staatsanleihen  KÜNFTIG – zumindestens teilweise – OHNE DIRKETEN BEZUG ZUR EZB ODER DEN NOTENBANKEN aufkaufen zu können, DAS ist der weitere Verrat am Volk, ob es der letzte ist ?

WER WEISS DAS SCHON ?

Nachdem nun beobachtet werden kann, welche dynamisch im Umfang als auch der „Betragshöhe“ angepassten und TATSÄCHLICHEN Maßnahmen von der EZB, den nationalen Notenbanken und der Politik ergriffen werden müssen, um das „System“ noch weiter zu „beatmen“, sollte JEDEM klar sein, dass der Medienrummel um diese komischen „Rettungskonstrukte“ wie ESFS, ESM und wie sie alle sonst noch heißen, nur ein Teil der Muppet-Show ist, die uns schon seit geraumer Zeit vorgespielt wird.

Bei diesen „Rettungskonstrukten“ handelt es sich in erster Linie eigentlich nur um „Garantien“, also Luftschlösser, die den „Finanzmarkt“ – also die Investoren – „beruhigen“ sollen.

„Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen.“, die daraus abzuleitende „ENDSIEGPROPAGANDA“ VOR DEM VOLK WIRD NEBST TATSÄCHLICHER UND REGELMÄSSIG VERSTECKTER MASSNAHMEN IMMER BIS ZUR LETZTEN SEKUNDE DURCHGEZOGEN !

Ergänzt wird die Show der bunten Rettungsschirme aktuell mit dem (Reiß-)Wulff im Schafspelz, der sich wohl sämtliche Vorteile unter den Nagel „gerissen“ hat, vor rund einem Jahr noch ging es um von und zu hintenrum Guttenberg, der nicht seine eigene Arbeit „gedruckt“ hat, das Ganze ist ZU ARMSELIG, um sich damit wirklich ernsthaft zu beschäftigen !

In dieser Schuldenkrise GIBT ES KEINE SCHMERZFREIE LÖSUNG, die Schuldenberge müssen entweder

a)    Über massive Steuererhöhungen und/oder
b)    Massive Einsparungen des Staates mit einhergehender starken Reduzierung des Staatsdienstes und/oder
c)    Massive Einsparungen in den Sozialsystemen und/oder
d)    Rentenkürzungen und/oder
e)    Über einen „Schuldenschnitt“, also der „Verrechnung“ der Staatsschulden mit dem Volksvermögen

abgetragen werden.

Nachdem die Möglichkeiten b)-d) in erster Linie mangels „Geringfügigkeit“ der Sparmaßnahmen gegenüber den BESTEHENDEN SCHULDEN nicht ausreichen würden und a) aufgrund der schon sehr hohen Abgabenlast kaum mehr möglich ist, werden die Schulden der Staaten mit dem Volksvermögen, also den Sparguthaben, den Guthaben aus Lebens- und Rentenversicherungen und mit „Zwangsbelastungen“ auf Immobilien ausgeglichen werden, trotzdem werden aber sicher auch die Punkte b)-c) umgesetzt werden, denn „Staatskredite“ wird es mangels

1.    Vertrauen
2.    der fehlenden notwenigen finanziellen Mittel von Investoren

für längere Zeit NICHT MEHR GEBEN, d.h. der Staat MUSS dann mit seinen Einnahmen auskommen !

Wer sich ein Bild machen möchte, welche finanziellen Auswirkung eine Währungsreform, die gewöhnlich einem „Schuldenschnitt“ folgt, hat, sollte sich mit der Währungsreform des Jahres 1948 beschäftigen.

Eine kleine Zusammenfassung dazu ist dem nachfolgenden Link zu entnehmen.

http://www.besema.de/Waehrungsreform1948-Umrechnungstabelle.pdf

Sie denken, dass kommt nicht, weil „DAS“ unsere Politiker nicht zulassen werden ?

Mal ganz abgesehen davon, dass die „Politiker“ das „Finanzsystem“ nicht „in der Hand haben“ – sie stellen es sogar ja auch irgendwie noch tagtäglich in beeindruckender Weise unter „Beweis“ –  hilft ein Blick in die Geschichte der deutschen Währungen:

01.01.2002    Euro-Einführung mit enormen Kaufkraftverlusten bis heute

01.07.1990    Einführung der DM in der ehemaligen DDR, die Sparguthaben wurden – bis auf kleine Freibeträge – zu 50%  gestrichen

13.10.1957    Währungsreform in der ehemaligen DDR, die 2.

23.06.1948    Währungsreform in der ehemaligen DDR

20.06.1948    Währungsreform in der BRD ( siehe vorstehende Umrechnungstabelle), Sparguthaben wurden – wieder bis auf kleine Freibeträge – bis auf 6,5% reduziert

1923-1925    Einführung der Rentenmark ( 1 Billion Mark = 1 Reichsmark ), Münzgesetz vom 30.08.1924

1871-1873    Vereinheitlichung von unterschiedlichen Währungen einzelner Gliedstaaten in Deutschland

DIE URSACHE DER UMSETZUNG VON EINSCHNEIDENDEN REFORMEN NACH DEN GROSSEN KRIEGEN HAT SICH BIS HEUTE NICHT GEÄNDERT:

ES SIND DIE ZU HOHEN STAATSSCHULDEN, im Krieg in relativ kurzer Zeit durch Rüstungsausgaben entstanden, in der „Neuzeit“ haben sie sich durch den gelebten „Konsum“ des Staates („Wahlgeschenke“ steuerlicher & sozialer Art, Konjunkturprogramme wie „Abwrackprämie“ usw.) eben erst über einige Jahrzehnte „entwickelt“ !

Der finanzielle „RESET“ – der Neustart – ist überfällig, LANGE wird es wohl nicht mehr dauern … !

Die „Presse“ bereitet derzeit die Bürger schon auf das kommende Szenario vor, noch etwas langsam und schleichend, dafür aber stetig. Der Artikel wird zwar unter der Überschrift „Immobilien ( in der Krise ) schützen nicht vor ( Vermögens- ) Verlusten“ geführt und in der Tat geben die Ausführungen der „Besteuerungsmaßnahmen“ in der Geschichte einen guten Einblick über ein mögliches Szenario.

Wirklich wesentlich und entscheidend ist jedoch nachfolgende Aussage:

… „Da passt es auch ins Bild, dass Finanzminister Wolfgang Schäuble erst im Dezember 2011 Levin Holle als Abteilungsleiter „Finanzmarktpolitik“ eingestellt hat. Der ehemalige Senior Partner der „Boston Consulting Group“ in Berlin hat noch letzten September vorschlagen lassen, deutsche Sparvermögen durch eine Einmal-Steuer so zu belasten, dass dem Bund sechs Billionen Euro zufließen. So wie bereits zweimal im letzten Jahrhundert sind heute der EFSF und der kommende ESM der dritte Versuch des deutschen Staates, Staatsschulden zu monetisieren. Wer also heute bei knapp einer Billion Euro an deutschen Bürgschaften, Garantien, Kapitaleinschüssen daran denkt, durch fremdfinanzierten Immobilienkauf sein Vermögen abzusichern, der sollte daran danken, dass der deutsche Staat ein langes Gedächtnis und erheblich mehr Erfahrung hat, Vermögensgewinne durch Währungsumstellung im nächsten System zum eigenen Vorteil systematisch abzuschöpfen.“

http://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article13826406/Immobilien-schuetzen-nicht-vor-Verlusten.html

Jetzt sollten Sie sich nochmals GENAU überlegen, ob Sie ihrem Lokalpolitiker, Bankberater oder Versicherungsvertreter um die Ecke WIRKLICH NOCH GLAUBEN.

Spätestens JETZT müsste JEDEM einleuchten, dass diese Behauptung nur billiger Populismus der „Befürworter“ war, mehr nicht.

Kommt doch beispielsweise Frankreichs Präsident Sarkozy so in Wallung und verpasst dem englischen Premier Cameron einen Maulkorb.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,793523,00.html

Im italienischen Parlament prügeln sich die Abgeordneten um die Wette und drücken damit ihren Ärger betreffend der durchzuführenden Sparmaßnahmen, die sie natürlich auch SELBST BETREFFEN, aus.

http://www.focus.de/politik/videos/italien-abgeordnete-pruegeln-sich-im-parlament_vid_27761.html

Dem aber noch nicht genug.

Andere EU-Staaten wie Griechenland packen nun „pressewirksam“ plötzlich wieder die alte Vergangenheit der Deutschen aus und protestieren mit entsprechenden Plakaten gegen das „deutsche“ Diktat, das dem GRUNDE NACH ja auf die Brüssel-EU zurückzuführen ist.

http://www.stern.de/panorama/nach-dem-euro-gipfel-griechen-schwingen-die-nazi-keule-1744773.html

In Frankreich sollen sich angeblich schon viele Bürger ähnlich „äußern“.

Man wird aufgrund der „verstärkten“ Fokussierung der Medien auf die  „Differenzen“ innerhalb der EU – sei es jetzt die Politik selber oder die Völker – das Gefühl nicht los, daß diese BEWUSST „ins Licht“ gerückt werden sollen.

Auch weiß man nicht, WER beispielsweise bei den Griechen die „Hetze“ inszeniert hat und vor allem ist unbekannt, vieviele Griechen TATSÄCHLICH „dahinterstehen“.

Überdies entzieht sich unserer Kenntnis, WELCHE „Informationen“ die griechische Bevölkerung über IHRE Medien erhält.

ES IST DER ABSOLUT FALSCHE WEG, sich dieser „Nationalhetze“ anzuschließen, denn die BEVÖLKERUNG hat diese Schulden- und Systemkrise NICHT verursacht, es war nur eine ultrakleine Minderheit, explizit die jeweilige „Führung“ der einzelnen Staaten.

DESHALB MUSS NUN DIE BEVÖLKERUNG DER EUROPÄISCHEN STAATEN ZUSAMMENHALTEN, DENN „WIR“ SIND DAS (europäische) VOLK !